Himmelslaternen an Silvester - Geschichte und Trend

Schon seit beinahe 2000 Jahren kennt man die Tradition von Himmelslaternen in China. Die später als chinesischen Wunschlaternen genannten Himmelslaternen, dienten ursprünglich der Kommunikation. Einer der Gründe warum man sie beschreibt, bzw. Ihnen Wünsche beifügt.

In China glaubt man an die heilende Kraft der Himmelslaternen, da sie das Unheil mit in die Lüfte nehmen und die Menschen sich derart der Leiden erleichtern können. Daher ist es auch der Quell der Wunschbeifügung.

Schon früh wurde dieses Kommunikationsmittel zum chinesischen Neujahrsfest genutzt und bekam mehr und mehr den Charakter einer spirituellen Kommunikation. Die Wunsch- oder auch Skylaternen (auch Partyballons) erfreuen sich in den letzten Jahren auch in Europa großer Beliebtheit. Die Mischung aus Kerzenlicht, den Farben in der Dunkelheit und die Stimmung der Andacht überzeugten schon tausende Fans.

Der Umweltschutz ist zwar nicht der primäre Aspekt, der aus Reispapier und Bambus gefertigten Himmelslaternen, jedoch sind sie für viele Menschen und Tiere angenehmer als die Böller und das Feuerwerk.

Die Himmelslaternen steigen circa 400 Meter in die Lüfte und ziehen die Blicke und die Aufmerksamkeit auf sich. Bis zu 15 Minuten lang, kann man dem Farbenschauspiel zusehen, was im Vergleich zum klassischen Feuerwerk viel länger bei weniger Aufwand ist. Es bleibt Zeit zum Genießen.