Trittin
Is doch nicht so schlimm, wenn ein paar Tibeter sterben, ist ja kein riesiger Absatzmarkt, nicht?
Sponsoren boykottieren Olympia nicht
Die Sponsoren
der Olympischen Spiele geraten durch Boykott-Diskussionen unter Druck. Drei deutsche Unternehmen
(VW, Adidas und Schenker) wollen trotzdem an ihrem Kurs festhalten, da sie in China handfeste wirtschaftliche Interessen verfolgen und anscheinend Menschenrechtsverletzungen in kauf nehmen.
Trotz blutiger Aufstände in Tibet hofft China weiter
auf einen großen Prestigezuwachs durch die Olympischen Spiele in
Peking. Das Land steht damit nicht alleine da - 63 Sponsoren
setzen auf Imagegewinn und das große Geschäft mit der Olympiade.
Imagegewinn?
Die deutschen Geldgeber geraten inzwischen jedoch zunehmend unter
Druck. Zum Beispiel forderte der Grünen-Spitzenpolitiker Jürgen Trittin die
Sponsoren zu Protesten bei der chinesischen Regierung auf. Auch Parteichefin Roth hatte zuvor die Frage gestellt, warum man nichts von
Adidas und VW höre.
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